VMWare Server - Windows unter Linux
Montag, 15. Januar 2007
Was mache ich nun. Ich brauche einen Microsoft SQL Server für ein Projekt!
Eigens für ein Projekt eine Windowsbüchse aufsetzen?
Nein, dafür gibts doch VMWare. Und das ganze auch noch kostenlos!
Also nix wie auf die VMWare Seite und schnell einen kostenlosen Schlüssel für die Software beantragt und den Download gestartet. Über die DSL-Leitung ging der Download der 101 MB großen Datei recht schnell.
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Der Server kommt in einem tar.gz Archiv her, dass man nur entpacken muss.
Zur Installation müssen die aktuellen Header des installieren Kernels auf der Platte vorhanden sein.
Falls nicht, kann man die Header unter Ubuntu einfach mit dem Befehl:
apt-get install build-essential linux-headers-`uname -r` nachinstallieren.
Die Installation des Servers wird dann mit dem Perl-Script vmware-install.pl gestartet. Bis auf den Pfad zur Ablage der "Virtuellen Maschinen" kann man die Standardeinstellungen getrost abnicken.
Das wars dann auch schon. Unter "Anwengungen -> Systemwerkzeuge" findet sich dann auch schon die "VMWare Server Console", über die man dann alle virtuellen Maschinen administrieren kann.
Hier habe ich dann erst einmal einen Windows 2000 Server installiert. Danach nur noch einen SQL Server 2000 auf das System aufgespielt. Das wars. Da die Netzwerkverbindung über die Netzwerkkarte des Host-Systems gebridget wird, findet sich der neue Microsoft SQL Server auch schon in meinem Netzwerk.
Das ganze weckte natürlich meinen Appetit auf mehr. Und schon waren zwei weitere Instanzen (diesmal ein Ubutnu 6.06) installiert.
Die VMWare Konsole.
Bootender Windows 2000 Server
Ubuntu 6.06 System
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Nicht schlecht, das werde ich wohl bei Gelegenheit auch mal ausprobieren!
Hi,
wie ist es denn mit der Performance des SQL-Servers unter der kostenlosen VMWare-Server Version?
Wir haben bei uns festgestellt, dass mehrere gleichzeitige Zugriffe auf die DB zu starken Performanceeinbußen führte.
Gruß.
M.Spano
Ich benutze den SQL-Server nur zum entwickeln. Die Datenmengen halten sich da auch im Rahmen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die Performance bei großen Datenbanken auf einer virtuellen Maschine ein Problem sein kann.
Wie groß ist denn die Datenbank?